Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
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Aktuelles

Eine neue Taktgeberin bei St. Petrus und Andreas

Emilia Becker ist die neue Leitung der katholischen Kindertageseinrichtung St. Petrus und Andreas

B R I L O N .Für viele Kinder ist die Kita der erste Ort, an dem sie mit gleichaltrigen außerhalb der eigenen Familie in Kontakt kommen. Hier entstehen erste Freundschaften, wird gemeinsam die Welt entdeckt und viele Abenteuer erlebt. In der katholischen Kindertageseinrichtung St. Petrus und Andreas tun dies derzeit 67 Kinder. Jetzt hat die Einrichtung mit Emilia Becker eine neue Leitung.

Dem Wechsel auf die Stelle als Leitung ging für Emilia Becker ein großer Abschied zuvor. „Ich musste von meiner alten Stelle in der Kita St. Maria in Eichholz Abschied nehmen. Das war ein schwerer Schritt.“ Allerdings war dieser Schritt auch notwendig, um ihren Wunsch, Kita-Leitung zu werden, verwirklichen zu können. Dafür hat die Mutter einer Tochter berufsbegleitend den Bachelor in Früh- und Kindheitspädagogik absolviert.

Emilia Becker sieht zwischen ihrer neuen und ihrer alten Kita eine wichtige Gemeinsamkeit. „Beide Einrichtungen sind in ihrem Ort fest verwurzelt“, sagt die 33-Jährige. „Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig, um eine familiäre Atmosphäre herzustellen, in der sich alle wohlfühlen können.“

Dass die Atmosphäre in St. Petrus und Andreas stimme, hat die neuen Leitung an ihren ersten Tagen erfahren. „Ich bin sehr freundlich und offen von allen empfangen worden“, erinnert sie sich. Mitarbeiter, Eltern, Kinder und Förderer haben sie willkommen geheißen, sagt sie. „Das ist elementar wichtig für die Arbeit einer Kita-Leitung“, betont Emilia Becker. „So wird gleich Vertrauen gezeigt, welches für die Kommunikation mit allen Beteiligten wichtig ist.“ Der intensive Kontakt mit den Familien sei wichtig, um eine umfassende Betreuung des Kindes garantieren zu können. „Es ist wichtig, den Eltern und Kindern Sorgen und Ängste zu nehmen und ihnen Hilfe anzubieten“, führt die Leitung der dreigliedrigen Kita aus. „Das gilt besonders in außergewöhnlichen Zeiten, wie diesen.“ Die Pandemie sei eine Herausforderung für Kinder, Eltern und Einrichtung gleichermaßen. „Wir müssen uns auf einen gemeinsamen Weg verständigen, damit wir nach der Pandemie wieder, wie zuvor, weitermachen können.“

Ein wichtiger Schwerpunkt in der katholischen Kindertageseinrichtung, ist die Religionspädagogik. In St. Petrus und Andreas wird diese durch die Integration christlicher Werte im Alltag umgesetzt. „Die Wertschätzung eines jeden Menschen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags“, stellt Emilia Becker fest. Dadurch werden Werte, wie Nächstenliebe, Respekt und Achtung vermittelt. „Jeder Mensch wird bei uns so angenommen, wie er ist.“ Ebenso bilden die Feste im Kirchenjahr Höhepunkte in der Kita, auf die sich nicht nur die Kinder freuen. „Gerade bei den christlichen Festen arbeiten wir eng mit der Pfarrgemeinde zusammen“, sagt die neue Leitung. „Dabei haben wir das Ziel, jedes Kind, entsprechend seiner Entwicklung, an das Fest heranzuführen und seine Bedeutung zu vermitteln.“

Neben der Religionspädagogik spielen auch musikpädagogische Aspekte eine wichtige Rolle in der Kita St. Petrus und Andreas. „Musizieren ist perfekt zur frühen Förderung der kognitiven Eigenschaften. Darüber hinaus macht es den Kindern Spaß, gemeinsam zu Singen und kleinere Instrumente zu spielen“, stellt Emilia Becker fest. „Wir haben daher die Musik zu einem festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit gemacht. Damit wecken wir in den Kindern auch die Fähigkeit, kreativ zu arbeiten und sich einzubringen.“  Emilia Becker ist von der Kita St. Petrus und Andreas in Brilon überzeugt und freut sich auf viele Jahre als „Taktgeberin“ in der Kita.


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